Beratung / M&A

Organisationsentwicklung & strategisches Nachfolge-Coaching (M&A)

Lupe

Ausgangslage

Ein stark wachsendes, auf M&A und Unternehmensfinanzierung spezialisiertes Beratungshaus mit am Ende der Zusammenarbeit vier deutschen Standorten stand vor einer doppelten Herausforderung.

Intern hielten die Strukturen mit dem rasanten Teamwachstum nicht Schritt: Es fehlten eine standortübergreifende Vision, strukturierte HR-Prozesse und eine klare Führungskultur. Extern zeigte sich im M&A-Tagesgeschäft: Transaktionen scheitern selten an den nackten Zahlen, sondern am Menschen. KMU-Inhaber standen oft unter enormem emotionalem Druck, blockierten Verhandlungen aus unbewusster Angst vor dem „Vakuum danach“ oder gefährdeten den Verkauf durch unklare Kommunikation gegenüber der Belegschaft.

Einstellungen

Mein Beitrag

Wir haben das Mandat konsequent in zwei Stränge geteilt. Intern bauten wir die vollständige HR-Infrastruktur auf (über 60 strukturierte Interviews, SOPs, 25 Neuanstellungen) und etablierten rund 30 monatliche „Team Dates“ als iteratives Retrospektivformat zur Kulturentwicklung nach dem Plan-Do-Check-Act-Prinzip.

Extern fungierte ich als strategische Begleitung für die KMU-Mandanten: Durch systemisches Einzel-Coaching führten wir Inhaber in die Rollen- und Identitätsklärung für die Zeit nach dem Verkauf. Wir entwickelten maßgeschneiderte Nachfolge-Kommunikationsstrategien (Stakeholder-Mapping, Wording-Leitfäden, Retention-Maßnahmen für Schlüsselkräfte) und moderierten konfliktgeladene Gesellschafter- und Familienrunden, um eine saubere Governance zwischen alter und neuer Führung zu etablieren.

Stern (1)

Wirkung

Das Beratungshaus selbst skalierte gesund von einem kleinen Kernteam auf über 20 Personen an vier Standorten und steigerte sein Mandatsvolumen signifikant. Die begleiteten KMU-Inhaber gewannen mitten im hochemotionalen Verkaufsprozess ihre volle Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit zurück. Durch die glasklaren Kommunikationsstufen wurden existenzielle Unsicherheiten in den Belegschaften eliminiert und absolute Schlüsselmitarbeiter stabil an Bord gehalten. Der Übergang zwischen Übergebern und Nachfolgern verlief nachweislich konfliktarm und geordnet.